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16.06.2026

Drohende Zunahme von Demenzfällen

Aktuelle Prognosen zeigen, dass die Zahl der Demenzerkrankten in Deutschland bis 2060 von derzeit etwa 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen ansteigen könnte. 

Besonders betroffen sind ländliche Regionen, in denen der Anteil der Erkrankten deutlich höher ausfällt als in städtischen Gebieten. Die Analyse der Universitäten Trier, Rostock und Köln basiert auf einem neuartigen Simulationsverfahren, das Prognosen bis auf Kreisebene ermöglicht. Dabei wird deutlich, dass die Versorgungssituation durch den Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung zunehmend belastet wird: Während 2020 noch 2,6 Demenzerkrankte auf 100 Erwerbstätige kamen, könnten es 2060 bis zu 4,7 sein – in einigen Kreisen sogar fast 21. Präventive Maßnahmen wie die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Raucherentwöhnung oder die Vermeidung sozialer Isolation könnten die Zahlen jedoch auf 1,3 bis 1,5 Millionen begrenzen.

Mit steigender Demenzrate wächst der Bedarf an passenden Pflege- und Absicherungslösungen. Eine private Pflegezusatzversicherung kann hier sinnvoll sein, um die finanziellen Risiken im Alter abzufedern und die Versorgung im Falle einer Demenzerkrankung sicherzustellen.