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Zu wenig Mietangebot in Großstädten
In vielen deutschen Großstädten ist das Angebot an Mietwohnungen seit 2022 stark zurückgegangen – in Hamburg sogar um 57 Prozent. Gleichzeitig steigen die Mieten weiter, während die Kaufpreise stagnieren.
Laut dem Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) werden bundesweit knapp zwölf Prozent weniger Mietwohnungen inseriert als Anfang 2022. Besonders betroffen sind Hamburg (–57 %), Frankfurt am Main (–43 %) und Leipzig (–40 %). Nur Berlin verzeichnet ein Plus von 43 Prozent – allerdings ausgehend von einem durch den Mietendeckel stark reduzierten Niveau.
Auf dem Kaufmarkt sieht die Lage anders aus: Hier werden nahezu doppelt so viele Eigentumswohnungen und 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser inseriert als 2022. Grund dafür sind höhere Finanzierungskosten, die den Kreis der Käufer verkleinern und die Vermarktungszeiten verlängern.
Für Mieter bedeutet dies: Knappes Angebot und steigende Preise erschweren den Umzug. Viele bleiben aus Kostengründen in Wohnungen, die nicht mehr zu ihrer Lebenssituation passen. Es kann nie zu früh sein, für die Zukunft vorzusorgen. Wir beraten Sie gerne zur Absicherung in allen Lebenslagen.