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Nur wenige Wohnungen sind weitgehend barrierefrei
In Deutschland leben nur 5,6 Prozent der Menschen ab 65 Jahren in einer weitgehend barrierefreien Wohnung. Viele bewerten die Versorgung im Wohnumfeld zwar als ausreichend, fühlen sich aber nach Einbruch der Dunkelheit unsicher.
Eine Auswertung des Deutschen Alterssurveys zeigt, dass der Wohnungsbestand nur begrenzt auf die Anforderungen einer älter werdenden Bevölkerung vorbereitet ist. Als weitgehend barrierefrei galten Wohnungen mit stufenlosem Zugang zu Wohnung und Zimmern, barrierefrei erreichbaren Sanitärräumen und bodengleicher Dusche.
Die meisten Befragten hielten Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Apotheken und den öffentlichen Nahverkehr für ausreichend erreichbar. Zugleich fühlten sich 35,5 Prozent nach Einbruch der Dunkelheit auf der Straße nicht sicher. Besonders häufig betraf dies Frauen, armutsgefährdete Personen und Menschen mit funktionalen Einschränkungen.
Die Ergebnisse unterstreichen, dass altersgerechtes Wohnen mehr umfasst als die Wohnung selbst: Versorgung, Mobilität und Sicherheit im öffentlichen Raum spielen ebenfalls eine Rolle. Wer im Alter seine Wohnsituation anpassen möchte, muss frühzeitig vorsorgen, um die finanziellen Mittel für solche Vorhaben zur Verfügung zu haben. Wir beraten Sie dazu gerne.