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KI als Herausforderungen für die Schadenregulierung
Künstliche Intelligenz erleichtert nicht nur die Erstellung täuschend echter Fotos und Dokumente, sondern stellt Versicherer auch vor die Aufgabe, manipulierte Unterlagen zu erkennen.
Bilder und Dokumente sind im digitalen Schadenmanagement zentrale Nachweise, um Schäden zu prüfen und berechtigte Ansprüche zügig auszuzahlen. Doch die Beweiskraft digitaler Unterlagen ist durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz nicht mehr selbstverständlich. Darauf weist der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hin. Während früher Manipulationen an Fotos oder Rechnungen oft sichtbare Spuren hinterließen, können KI-Tools heute plausibel wirkende Bilder, Dokumente und Schadenbeschreibungen in kurzer Zeit erstellen. Dies erhöht das Risiko von Versicherungsbetrug, bei dem Schäden vergrößert, falsche Belege eingereicht oder sogar vollständige Fälschungen vorgelegt werden.
Die überwiegende Mehrheit der Versicherten reicht Schäden allerdings korrekt ein. Gleichzeitig ist Versicherungsbetrug kein Kavaliersdelikt: Wer Fotos manipuliert, Belege fälscht oder Schäden vortäuscht, riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes sowie strafrechtliche Konsequenzen.