News
Hitze belastet Psyche und Körper
Hitzeperioden beeinträchtigen nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit. Eine aktuelle Studie der Universitätskliniken Magdeburg und Heidelberg zeigt, wie Temperaturen ab 25 Grad Ängste und Depressionen verstärken – und welche Faktoren Menschen zum Hitzeschutz motivieren.
Das Forschungsprojekt analysierte, wie hohe Temperaturen das Wohlbefinden beeinflussen und welche psychologischen Faktoren Schutzverhalten fördern. Die Ergebnisse belegen, dass bereits ab 25 Grad das psychische und körperliche Befinden nachlässt, besonders bei vorbelasteten Personen. Mittels Echtzeit-Befragungen per Smartphone wurde festgestellt, dass an heißen Tagen die Wahrscheinlichkeit für ängstliche oder depressive Symptome steigt.
Eine weitere Erhebung mit 1.803 Erwachsenen zeigte, dass Risikowahrnehmung und Selbstwirksamkeit entscheidend für den Hitzeschutz sind. Aktuell wird untersucht, ob gezielte Informationen das Schutzverhalten verbessern können. Angesichts steigender hitzebedingter Todesfälle in Europa unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung von Prävention – auch durch passende Versicherungslösungen, die bei hitzebedingten Gesundheitsrisiken greifen.