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Social-Media-Plattformen in der Kritik
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt ein ambivalentes Verhältnis: Die Bevölkerung sorgt sich über den Einfluss sozialer Netzwerke, nutzt sie aber weiterhin im Alltag.
Die Studie zeigt ein klares Spannungsfeld: Die Mehrheit (71 Prozent) macht sich Sorgen über den Einfluss großer Plattformen auf die Öffentlichkeit, während nur 18 Prozent darauf verzichten würden. Gleichzeitig nutzen viele Befragte soziale Medien unverändert regelmäßig, was deren zentrale Rolle im Alltag unterstreicht.
Der Studie zufolge betrachtet eine Großmehrheit soziale Medien nicht nur als Kommunikationsinstrument, sondern auch als Instrument politischer Einflussnahme. 77 Prozent der Teilnehmenden sehen Einflussmöglichkeiten auf öffentliche Debatten, gleichzeitig lehnt eine ähnliche Mehrheit (71 Prozent) einen vollständigen Verzicht ab. Zudem befürchten 62 Prozent, dass die wichtigsten digitalen Plattformen in Hand ausländischer Konzerne sind, was als Risiko für nationale Souveränität und Datenschutz gesehen wird.