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Zunahme psychischer Erkrankungen
Die Krankenkassen müssen immer häufiger Krankengeld wegen langer Ausfälle durch psychische Erkrankungen zahlen.
Das geht aus einer Auswertung des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor. Zwar blieb der Krankenstand und die durchschnittliche Krankheitsdauer im abgelaufenen Jahr stabil, dennoch stiegen die Ausgaben für Krankengeld auf 21,6 Milliarden Euro. Psychische Erkrankungen machen zwar nur 5,4 Prozent aller Krankschreibungen aus, sorgen aber mit einer Dauer von durchschnittlich mehr als fünf Wochen für lange Ausfallzeiten. Nach Ansicht des Dachverbandes brauche es eine groß angelegte Präventionsstrategie für psychische Erkrankungen, die sich nicht nur auf die Arbeitswelt beschränkt.
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