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Homeoffice: Zufriedenheit hängt von der Passgenauigkeit der Regelungen ab
Hybride Arbeitsmodelle entsprechen am ehesten den Bedürfnissen der Beschäftigten. Weichen die tatsächlichen Homeoffice-Regelungen jedoch stark von den individuellen Wünschen ab, steigen Stress und gesundheitliche Belastungen.
Die Homeoffice-Nutzung hat sich seit der Coronapandemie stabilisiert: Aktuell arbeiten etwa zwei von drei Erwerbstätigen ausschließlich im Betrieb, ein Viertel nutzt hybride Modelle. Besonders zufrieden sind Beschäftigte, deren Arbeitszeitaufteilung zwischen Homeoffice und Betrieb ihren Wünschen entspricht. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Bei Abweichungen von 20 Stunden oder mehr klagen 18 Prozent über hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen schlechten Gesundheitszustand.
Wer häufig im Homeoffice arbeitet, sollte prüfen, ob die private Haftpflichtversicherung Schäden abdeckt, die während der Arbeitszeit zu Hause entstehen. Zudem kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein, um bei gesundheitlichen Folgen von Fehlbelastungen im Homeoffice abgesichert zu sein.