News

01.09.2026

Kosten für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gestiegen

Die Kosten für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind seit 2020 um mehr als 21 Milliarden Euro gestiegen. 2025 beliefen sich die Aufwendungen der Arbeitgeber auf rund 85,6 Milliarden Euro.

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) entfielen davon 72,5 Milliarden Euro auf die fortgezahlten Bruttoentgelte und 13,1 Milliarden Euro auf die Sozialbeiträge. Für den Anstieg sind mehrere Faktoren verantwortlich: die Lohnentwicklung, das Wachstum der Beschäftigtenzahl und der gestiegene Krankenstand. Ob dahinter mehr tatsächliche Fehlzeiten oder eine vollständigere Erfassung stehen, ist nicht abschließend geklärt. Möglicherweise macht sich der demografische Wandel bemerkbar, da ältere Beschäftigte häufiger an Muskel- und Skeletterkrankungen erkranken. Zudem haben psychische Erkrankungen zugenommen, die zwar kaum fünf Prozent aller Krankheitsfälle ausmachen, aber rund 13 Prozent aller Ausfalltage verursachen.

Für Arbeitnehmer ist es wichtig zu wissen, dass sie im Krankheitsfall Anspruch auf Lohnfortzahlung haben, aber auch, dass eine private Zusatzversicherung sinnvoll sein kann, um im Ernstfall finanziell abgesichert zu sein. Wir beraten Sie dazu gerne.